In Lautertal gibt es allen Grund zur Freude: Die neue Mehrgenerationenanlage in der Pfaffengasse ist fertig und wurde im Rahmen einer kleinen Feier offiziell eröffnet. Wo bisher vor allem die Kleinsten auf dem Spielplatz unterwegs waren, können sich nun auch Erwachsene und Senioren sportlich betätigen – und das ganz in der Nähe ihrer Enkelkinder.
Die Idee, aus dem Spielplatz einen Treffpunkt für mehrere Generationen zu machen, ist damit bestens gelungen. Bei der Einweihung wurde deutlich, wie gut das neue Angebot ankommt. Gerade die Senioren unter den vielen Gästen waren begeistert über den neugestalteten Ort, an dem man sich gemeinsam mit den Enkelkindern aufhalten, sich dabei bewegen und zugleich den Nachwuchs beim Spielen im Auge behalten kann.
Neu angelegt wurde ein Bereich mit einer Schaukelbank, einer Sitzbank mit Fußpedalen, einer Ruderbank sowie einem Langlauf-Ski-Duo. Für eine ausreichende Beschattung wurde zudem ein Sonnensegel installiert. Die neuen Geräte dienen vor allem den Älteren dazu, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit zu trainieren.

Begehrtes Objekt war die neue Schaukelbank
Rund 30.000 EUR hat die Gemeinde in die neue Anlage investiert. Mittel in Höhe von knapp 10.000 EUR wurden über das Förderprogramm LEADER als Zuschuss gewährt. Zudem hat sich die Horst-Weingarth-Stiftung mit 1.000 EUR an dem Projekt beteiligt, so dass sich der gemeindliche Anteil auf unter 20.000 EUR reduziert hat.
Bürgermeister Karl Kolb bedankte sich bei allen, die bei der Planung und Errichtung der Anlage mitgewirkt haben, insbesondere der Seniorenbeauftragten Renate Kotschenreuther, dem gemeindlichen Bauhof sowie Tobias Gruber von der LEADER-Region Coburger Land.
Stellvertretender Landrat Martin Stingl sprach in seinem Grußwort von einer gelungenen Anlage, die Jung und Alt zusammenführe. Als LEADER-Region könnten solche Projekte gut unterstützt und somit leichter realisiert werden.
Auch Host Weingarth zeigte großen Gefallen an der Anlage. „Ich habe dieses Projekt sehr gerne unterstützt, da die Gemeinde Lautertal eine vorbildliche Seniorenarbeit leistet“, so der Sponsor.

Immer noch gekonnter Umgang mit der Schere: Seniorenbeauftragte Renate Kotschenreuther schneidet das Band durch.
Nach der kirchlichen Weihe durch Pfarrer Ronald Henke wurde die Anlage mit dem Durchschneiden des Bandes offiziell freigegeben.
Im Anschluss lud die Gemeinde die vielen Gäste zu einem Umtrunk mit Bratwürsten ein.
