Der Waldkindergarten Waldzwerge besteht nunmehr seit 3 Jahren.


Doch was ist das Besondere am Waldkindergarten?

Die Kinder erleben im Wald ein "Eingebundensein" in die Natur und gewinnen eine positive Einstellung zur Natur. Ein unmittelbarer Bezug wird hergestellt. Eine gewachsene, liebevolle Beziehung zur Natur entsteht durch die positiven elementaren Erfahrungen, die die Kinder machen.

Reizüberflutung durch Medien und eine übergroße Vielfalt an Spielzeug bestimmen oft das Leben unserer Kinder. Im Wald können sie wieder lernen, sich ohne vorgefertigtes Spielzeug miteinander zu beschäftigen. Weniger ist mehr!

Im Wald können die Kinder ungestört toben und laut sein. Lautstärke hat hier eine andere Dimension. Erfahrungen zeigen jedoch, dass die Kinder nicht schreien und laut sind: Die Ruhe des Waldes geht auf alle über.

Der Wald hat ein eigenes Klima, eigene Lichtverhältnisse, eigene Geräusche; er ist eindrucksvoll, die räumliche Enge geht verloren. Die Zeit hat eine andere Dimension: statt schneller Entwicklungen sind langsame Prozesse bestimmend. Es vollzieht sich ein kontinuierlicher Wandel.

Die Kinder sehen, berühren und erleben ganz intensiv, sie machen sich ein Bild von der Natur und suchen nach Erklärungen. Das Forschen wird angeregt, Naturereignisse werfen Fragen auf, die beantwortet werden. Ein behutsamer Umgang mit Tieren und Pflanzen wird zur Selbstverständlichkeit. Pflanzen werden als Lebewesen erkannt: sie wachsen und verändern sich. Die Kinder erleben, dass z.B. Bäume "bluten", wenn man sie verletzt.

Die Individualität der Kinder wird wahrgenommen. Es ist möglich, auf jeden Einzelnen ganz gezielt einzugehen, jedes Individuum als solches zu stärken. Individuelle Neigungen und Begabungen werden berücksichtigt. Dies ist zum einen durch die geringere Gruppenstärke und zum anderen durch den Lebensraum Wald möglich.

Die wenigen Regeln und Grenzen sind klar und nachvollziehbar, Eigenverantwortung und Verantwortungsbewusstsein werden spielerisch erlernt.

Gefühle werden geweckt. Die Kinder erfahren bereits im Alter von 3 -6 Jahren, wie man adäquat mit eigenen und den Gefühlen anderer umgeht.

Die Kinder lernen ihre körperlichen Grenzen kennen, erleben aber auch Entwicklungsfortschritte.

Das Immunsystem der Kinder wird gestärkt.

Es entwickelt sich durch Tagesablauf, Jahreszeiten etc. ein Sinn für Rhythmus. Die Jahreszeiten werden bewusst wahrgenommen und erlebt. Die Kinder bekommen ein Gespür für Abläufe in der Natur und lernen mit verschiedenen Begebenheiten, wie Wetter u.a. umzugehen. Das Kind kann Entwicklungsschritte nach seinem eigenen Rhythmus machen.

Die Kinder können ihren Bewegungsdrang, der in diesem Alter sehr ausgeprägt ist, ungestört stillen.

Wissen wird nicht auf kognitiver Ebene vermittelt, sondern entsteht durch Erfahrungen und eigenes sinnliches Erleben. "Wissen basiert auf Erfahrungen!"

Die Kinder werden im Waldkindergarten von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr betreut.

Sind Sie neugierig geworden? Gerne können sich Interessierte selbst ein Bild von dieser Einrichtung machen.

Betreiber des Waldkindergartens ist das BRK in Coburg.

Frau Schiller-Kempf, die Leiterin, gibt Ihnen selbstverständlich gerne Auskunft zu Ihren persönlichen Fragen (0151/72920007).

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